„CO macht K.O.“ – Aufklärungskampagne zur Gefahr von Kohlenmonoxid

Vor genau einem Jahr haben wir erstmals über die Kampagne der Initiative "CO macht K.O." und die Gefahren von Kohlenmonoxid-Vergiftungen berichtet. Nach der Zeitumstellung, wenn es draußen wieder früher dunkel wird und wir die Abendstunden im gemütlichen und warmen zu Hause genießen, ist die richtige Zeit, die Bevölkerung zu sensibilisieren und vor den Gefahren von Kohlemonoxid (CO) zu warnen.

 

Die Initiative „CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!“ klärt über die unterschätzte Gefahr des farb-, geruchs- und geschmacklosen Gases Kohlenmonoxid (CO) auf. Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 setzt sich die Initiative dafür ein, Leben zu schützen und CO-Vergiftungen zu verhindern. 

 

Gefahr durch Kohlenmonoxid
CO ist ein Atemgift, das beim Einatmen über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt, dort den Sauerstofftransport blockiert und so lebensgefährliche Auswirkungen haben kann. Weil das Gas weder gesehen, gerochen noch geschmeckt werden kann, entfaltet es seine Wirkung oft unbemerkt – selbst sehr geringe Konzentrationen können chronische Vergiftungen mit langfristigen Folgen wie Gedächtnis- oder Bewegungsstörungen nach sich ziehen. Zu den typischen Symptomen zählen unter anderem Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit. 

 

Ursachen und Ausbreitung
Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe, etwa durch mangelhaft gewartete Heizsysteme, verstopfte Abluftrohre oder undichte Kamine. 

 

Schutzmaßnahmen
Die Initiative empfiehlt präventive Maßnahmen: regelmäßige Wartung von Heizsystemen, Kontrolle der Schornsteine durch Schornsteinfeger sowie das Verbot von Holzkohlegrills oder Heizpilzen in geschlossenen Räumen. Außerdem wird dringend der Einsatz geprüfter CO-Warnmelder empfohlen – diese schlagen bei kritischen Konzentrationen frühzeitig Alarm. 

 

Verhalten im Notfall
Löst ein CO-Melder Alarm aus, ist schnelles und überlegtes Handeln erforderlich: alle Anwesenden müssen das Gebäude sofort verlassen, Fenster und Türen öffnen (sofern möglich), den Notruf 112 wählen und im Freien/draußen auf Hilfe warten. 

 

Hintergrund der Kampagne
Die Initiative besteht aus Vertretern von Feuerwehr, Rettungsdienst, Schornsteinfegerhandwerk, Sicherheitsbranche und Medizin. Sie organisiert ihre zentrale Öffentlichkeitskampagne traditionell zur Zeitumstellung im Herbst und erinnert daran, CO-Schutzmaßnahmen zu überprüfen. 

 

https://www.co-macht-ko.de/

 

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Veröffentlichung

Mo, 24. November 2025

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